PRESSEMITTEILUNG ZU JERUSALEM ENTSCHEIDUNG DER USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft.
Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT MIT ALLER KRAFT BEFÖRDERN

DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT MIT ALLER KRAFT BEFÖRDERN

Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt.

Stellungnahme des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland zum Gesetzesentwurf zur Umsetzung aufenthalts – und asylrechtlicher EU- Richtlinien

Der Deutsche Bundestag hat am 14. Juni mit der Koalitionsmehrheit das „Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union“ beschlossen. Der Bundesrat wird voraussichtlich am 06.07.07 darüber abstimmen. Im Mittelpunkt des Gesetzes stehen neben der Umsetzung von elf EU-Richtlinien weitreichende Veränderungen beim Familiennachzug, im Staatsangehörigkeitsrecht und bei der Integrationspolitik.

Dokument

Gemeinsame Presseerklärung der Muslimischen Verbände zur geplanten Islamkonferenz des Bundesinnenministeriums (DIK)

Gemeinsame Stellungnahme von DITIB, Islamrat, VIKZ und Zentralrat

Die unterzeichnenden Verbände haben eine Einladung zu der „Deutschen Islam Konferenz“ (DIK), die das Bundesinnenministerium am 27.9.2006 durchzuführen plant, erhalten. Wir begrüßen ausdrücklich das Bemühen der Bundesregierung sich dem Themenkomplex Islam und Muslime in Deutschland erstmalig nachhaltig zu widmen.

„JEDER FLÜCHTLING IST ZU ALLERERST EIN MENSCH“ - BEGEGNUNG VON EKD UND KRM DELEGATION IN MÜNCHEN

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen. „Jede Zahl steht für Einzelschicksale und Menschen, die den gleichen Respekt und die gleiche Wertschätzung verdienen wie jeder andere Mensch auch.